Der Carbon in Pulp (CIP)-Prozess ist eine der effizientesten und am häufigsten verwendeten Technologien in der modernen Goldbergbauindustrie. Es eignet sich besonders für minderwertige und fein verteilte Golderze, bei denen eine hohe Rückgewinnungseffizienz und ein stabiler Betrieb erforderlich sind.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Goldgewinnungsmethoden, die vor der Adsorption eine Fest-Flüssigkeits-Trennung erfordern, adsorbiert der CIP-Prozess gelöstes Gold aus der Zellstoffaufschlämmung direkt auf Aktivkohle. Dies vereinfacht den Verarbeitungsablauf, verbessert gleichzeitig die betriebliche Effizienz und senkt die Gesamtverarbeitungskosten.
Eine Standard-CIP-Goldverarbeitungsanlage umfasst im Allgemeinen die folgende Ausrüstung:
Jedes Gerät spielt eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung einer stabilen Goldgewinnung und eines effizienten Anlagenbetriebs.
Roherz wird zunächst durch einen Backenbrecher und einen Kegelbrecher zerkleinert, um die Partikelgröße für die anschließende Vermahlung zu reduzieren. Das zerkleinerte Erz gelangt dann in eine Kugelmühle, wo durch feines Mahlen Goldpartikel aus den umgebenden Gangmineralien freigesetzt werden.
Ein Spiralklassierer bildet einen geschlossenen Mahlkreislauf, indem er übergroße Partikel zur weiteren Mahlung in die Kugelmühle zurückführt.
Nach dem Mahlen fließt die qualifizierte Aufschlämmung in einen Eindicker, wo die Feststoffkonzentration erhöht wird und überschüssiges Wasser wieder in den Prozess zurückgeführt wird.
Die eingedickte Aufschlämmung gelangt in einen Vorlaugungstank, in dem Zyanid und chemische Reagenzien das Gold in Lösung auflösen und dabei für die Adsorption geeignete Gold-Zyanid-Komplexe bilden.
Der Adsorptionskreislauf ist der Kernabschnitt des CIP-Prozesses. Mehrere Adsorptionstanks mit Aktivkohle sind in Reihe angeordnet.
Während die Gülle durch die Tanks fließt, adsorbiert Aktivkohle gelöstes Gold aus der Lösung. Die Bewegung des Kohlenstoffs im Gegenstrom verbessert die Adsorptionseffizienz und maximiert die Goldbeladungsleistung.
Beladener Kohlenstoff wird durch ein Sicherheitssieb abgetrennt und in den Schmelzbereich überführt. Nach dem Strippen und der Elektrogewinnung können hochreine Goldbarren hergestellt werden.
Der Tailings-Schlamm gelangt in einen Druckfilter, wo die Fest-Flüssigkeits-Trennung stattfindet. Das zurückgewonnene Wasser wird wieder in die Anlage zurückgeführt, wodurch der Verlust von Reagenzien minimiert und die Umweltbelastung verringert wird.
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